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Hernienchirurgie

Hernien sind die weltweit häufigsten operationspflichtigen Diagnosen. Von den knapp 7 Milliarden Menschen auf unserer Erde werden etwa 1 Milliarde im Laufe ihres Lebens an einem Leistenbruch (Leistenhernie) erkranken. In Deutschland werden derzeit jährlich 275 000 Leistenbrüche und knapp 100 000 Bauchwandbrüche versorgt. In der Chirurgie der Leistenhernie galt die von Bassini erstmals 1887 veröffentlichte Methode über Jahrzehnte hinweg als operativer Standard. Seit dieser Zeit wurden 70 neue Techniken zur Versorgung eines Leistenbruchs eingeführt. Im Jahre 1990 entwickelten E.H. Phillips und J.B. McKernan die total extraperitoneal Patchplastik (TEPP) als endoskopisches „minimalinvasives“ Reparationsverfahren. 1992 führte K. LeBlanc mit der laparoskopischen Versorgung von Narbenbrüchen die Technik der laparoskopischen intraperitonealen Onlay-Mesh-Plazierung (IPOM) ein. Die „minimalinvasive“ Versorgung von Leisten- und Bauchwandbrüchen ist durch eine signifikant geringerer Wundinfektionsrate gekennzeichnet als das offene chirurgische Vorgehen, darüber hinaus sind Blutungskomplikationen und Netz-Infektionen seltener. Grundsätzlich kann die Mehrzahl der Narben- und Bauchwandhernien, ebenso die epigastrischen, Nabel- und Leistenhernien in „minimalinvasiver“ Technik versorgt werden. Wir bieten Ihnen in der MIVENDO Klinik ein breites Spektrum an offenen und minimalinvasiven Operationsverfahren zur Behandlung von Hernien an. Wir beraten Sie in der MIVENDO Klinik gerne welches Verfahren abhängig von Befund und ihren Vorstellungen das geeignete für Sie ist.